Aktuelles

Hochpräzise Personalisierung der Strahlentherapie anhand radiologischer Biomarker („Radiomics“)

Molekularbiologische Eigenschaften der Tumoren spielen nicht nur im Rahmen der medikamentösen Therapie, sondern auch für die Strahlentherapie eine essenzielle Rolle. Das Konzept ,,one size fits all‘‘ wird zunehmend durch auf den Einzelfall zugeschnittene Behandlungsstrategien ersetzt. In der Radioonkologie erfolgt bei vielen Tumorentitäten eine personalisierte Bestrahlung auf Grundlage moderner Bilddaten. Derzeit wird an radiologischen Biomarker-Signaturen gearbeitet, die die individuelle Tumor-Charakterisierung weiter verbessern und eine biologische Differenzierung bzw. Klassifizierung von Sub- oder Risikogruppen ermöglichen werden, wie am Beispiel des Prostatakarzinom gezeigt werden kann. weiter

Quelle: Degro

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Versorgungsengpässe in der Pandemie: Die Strahlentherapie ist bei Krebs oft eine gleichwertige Alternative zur OP

Patientinnen und Patienten mit Krebs können während der Pandemie nicht immer unmittelbar nach der Diagnose operiert werden, weil Intensivkapazitäten für COVID-19-Erkrankte vorgehalten werden müssen. Das Warten kann u.U. zu einer schlechteren Prognose der Betroffenen führen – denn eine Krebshandlung hinauszuzögern, kann bedeuten, das Risiko eines Rezidivs einzugehen oder sich gar die Chance auf eine Heilung zu verspielen. Die DEGRO erinnert daran, dass die Strahlentherapie in vielen Fällen eine gleichwertige Alterative darstellt bzw. auch eingesetzt werden kann, um das Krebswachstum einzudämmen und die Zeit bis zur OP zu überbrücken. weiter

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V.

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Krebsentstehung: Ernährung spielt eine Rolle

Bei der Krebsentstehung spielt auch die Ernährung eine Rolle. Bislang gilt starkes Übergewicht in puncto Ernährung als der wichtigste Risikofaktor, an zweiter Stelle steht der Alkoholkonsum. 

Neben genetischen und familiären Ursachen haben auch die äußeren Lebensbedingungen Einfluss auf die Entstehung von Krebserkrankungen. Die Ernährung ist ein Teil von ihnen. Tatsächlich kann einzelnen Lebensmittelgruppen und Nahrungsbestandteilen ein Einfluss auf die Entstehung von Krebserkrankungen nachgewiesen werden. Jedoch haben Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) nach derzeitigem Erkenntnisstand die größte Bedeutung, gefolgt vom Alkoholkonsum. Das geht aus einem Bericht in der Fachzeitschrift Im Fokus Onkologie hervor. weiter

Quelle: ONKO Internetportal/ Deutsche Krebsgesellschaft

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Impfung gegen SARS-CoV-2 bei Krebspatientinnen und -patienten mit soliden Tumoren: Neue Daten belegen gute Wirksamkeit!

Patientinnen und Patienten mit soliden Tumoren zeigen insgesamt ein gutes Ansprechen auf die Impfung gegen SARS-CoV-2. Das zeigen neuen Daten, die jüngst auf internationalen Krebskongressen vorgestellt wurden. Angesichts der Tatsache, dass Krebspatientinnen und -patienten generell ein hohes Risiko haben, schwer an COVID-19 zu erkranken, ist die Impfung bei ihnen von besonderer Bedeutung. Die DEGRO appelliert an Betroffene, das Impfangebot wahrzunehmen – „eine Krebserkrankung ist keine Kontraindikation gegen die Corona-Impfung, wohl aber ein Risikofaktor für schwere COVID-19-Verläufe“. weiter

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V.

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